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Dein Baby braucht viel Schlaf und wird als Neugeborenes täglich fast 18 Stunden schlafen. Bereits in den ersten drei Monaten seines noch jungen Lebens entwickelt es einen Schlaf-wach-Rhythmus, der bei jedem Kind enorm variieren kann. Generell gilt, dass der Babyschlaf oft nicht länger als zwei bis vier Stunden am Stück dauert. Während einige Babys bereits nach einigen Wochen schnell einschlafen und durchschlafen, kann das bei anderen Kindern Monate dauern. Mit der richtigen Matratze, einem Babyschlafsack und einer Spieluhr kommt der Babyschlaf schnell.

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Einfach schlafen lernen

In seinen ersten Lebenswochen wird dein Baby selten länger als zwei Stunden am Stück wach sein. Es signalisiert dir, wann es müde ist:

  • reibt sich die Augen
  • weint schnell
  • gähnt und strampelt
  • spielt an seinem Ohr
  • hat kein Interesse mehr am gemeinsamen Spiel
  • wird leise und still

Manche Babys kuscheln sich eng an Mama und Papa, vergraben ihr Gesicht in der Armbeuge, bis sie Geräusche und Licht nur noch gedämpft wahrnehmen. Merkst du, dass dein Kind müde wird und einschlafen möchte, lege dein Kind in sein Babybett und gebe ihm den Schnuller. Mit der Zeit weißt du, nach welchem Rhythmus sich der Schlaf deines Kindes richtet. Im Babyschlafsack ist das Baby gut zugedeckt, auch wenn es lebhafter beim Schlafen strampelt. Ein Bettnestchen begrenzt das Bett, sodass sich dein Baby geborgen fühlt. Die richtige Babymatratze hat ebenfalls einen Einfluss auf den gesunden Babyschlaf. Auf ihr liegt dein Baby in einer gesunden Position, sie bietet ein angenehmes Klima und lässt sich zudem leicht reinigen. Als Betteinlagen sind Stoffe wie Baumwolle und andere natürliche Fasern beliebt, sie fühlen sich angenehm an, sind atmungsaktiv und hautverträglich und schützen die Babymatratze. Mit einer Schmusedecke kannst du dein Kind zudecken, es wird sich hineinkuscheln und geborgen einschlafen.

Gute Rituale für das Einschlafen entwickeln

Wird dein Kind müde, kannst du es hinlegen. Du kannst festlegen, zu welcher Zeit es in sein Bett gehen soll. Beide Vorgehensweisen funktionieren wunderbar, solange dein Kind genügend Schlaf bekommt. Rituale helfen ihm, sich zu orientieren und gut in seinen Babyschlaf zu finden.

  • spiele mit deinem Kind
  • bade und massiere dein Baby
  • lese ihm eine Gutenachtgeschichte vor
  • singt (gemeinsam) ein Schlaflied

Sobald du ein Ritual entwickelt hast, wird sich dein Kind daran gewöhnen und einfacher einschlafen. Für viele Babys ist ein gleichbleibender Schlaf-wach-Rhythmus wichtig, damit sie sich orientieren können. Fühlt sich dein Baby nicht wohl oder zahnt es gerade, kann es vorkommen, dass sich sein Schlafrhythmus ändert. Halte trotzdem die gewohnten Rituale ein. Sie geben deinem Kind einen sicheren Halt. Die Melodie einer Spieluhr hilft deinem Baby in seinen Babyschlaf zu finden.

Wenn dein Baby einfach nicht einschlafen möchte

Nicht immer stellt sich der Babyschlaf problemlos ein. Es ist normal, dass viele Babys unregelmäßig schlafen. Hat dein Kleines seinen regelmäßigen Schlafrhythmus gefunden, wird es Phasen geben, in denen sich sein Schlafverhalten ändert. Das kann beim Zahnen sein, bei einer Krankheit, nach aufregenden Erlebnissen oder bei Wachstums- und Entwicklungsschüben. In den ersten beiden Lebensjahren deines Kindes gibt es viele Gründe, die den Babyschlaf stören können. Wacht dein Baby nachts auf, wirken die gewohnte Melodie der Spieluhr, die Schmusedecke und der Schnuller beruhigend.

8 Tipps für einen guten Babyschlaf

  • Achte auf eine gute Matratze, auf der dein Baby sicher liegt
  • Bettwäsche aus natürlichen Materialien wie Baumwolle ist atmungsaktiv und leicht waschbar
  • Eine Spieluhr und ein Schnuller dienen zur Beruhigung deines Babys, sodass es leichter einschlafen kann.
  • Dein Kind wird es lieben, wenn ihr gemeinsam kuschelt, ein Bilderbuch anguckt und so den Tag beendet. Falls dein Kind lieber mit einem Nachtlicht schlafen will, kann es sich leichter in der Dunkelheit orientieren.
  • Lege dein Baby ins Bett, auch wenn es noch wach ist, und nehme es nicht wieder hoch. Liebkose es, wenn es weint.
  • Zeige deinem Kind, wie es sich selbst beruhigen kann. Manche Babys reiben sich beispielsweise ihr Näschen. Gebe deinem Kind ein kleines Kuscheltier oder ein Stofftuch, das immer im Bett liegt und in der Nacht tröstet. Auch die vertraute Schmusedecke hilft.
  • Überprüfe, ob dein Baby gut auf seiner Matratze liegt und dass es immer sicher zugedeckt ist. In einem Babyschlafsack ist dein Kleines auch dann warm zugedeckt, wenn er intensiv in der Nacht strampelt.
  • Verzage nicht. Auch wenn dein Kind länger benötigt: Irgendwann hat jedes Kind schlafen gelernt. Bleibe ruhig und gelassen, probiere ruhig eine andere Methode aus, von denen es viele unterschiedliche gibt. Frage deine Hebamme oder deinen Arzt um Rat. Manchmal bessert sich das Schlafverhalten deines Kindes mit solch kleinen Schritten, dass du es kaum wahrnehmen kannst.

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